Über das Projekt

Hilfe bei Massenschäden

Mit der Globalisierung und dem weltweiten Handel haben die Massenschäden durch „Betrugssoftware“ bei Fahrzeugen, durch falsche Anlageberatung von Banken und Finanzdienstleistern, durch fehlerhafte Produkte, durch irreführende Werbung und durch Kartellbildungen extrem zugenommen.
COBIN will die Geschädigten sammeln und deren Interessen vertreten. Die Grundidee ist, dass die Geschädigten kein Prozessrisiko treffen soll.

Hilfe bei ungleicher Marktmacht

Wer wirtschaftlich stark ist, diktiert den Schwachen seine Regeln (VW zahlt in den USA Schadenersatz, in Europa bislang nicht.) In der Regel sind die Geschädigten bei Massenschäden zunächst die Schwächeren. Ob sie nun Verbraucher im Sinn der Gesetze sind oder aber Unternehmen, deren Machtdefizit gegenüber Konzernen und Kartellen dem der Verbraucher gegenüber Unternehmern ähnlich ist.
COBIN will das Machtgefälle ausgleichen:
„Viele Davids können stärker sein als ein Goliath!“

 

Hilfe mittels Gerichten und Medien

In den USA gibt es ein starkes Instrument für Schadenersatz bei Massenschäden:
Die Sammelklagen nach dem „opt out“-Prinzip. In Europa hat die Wirtschaft eine europäische Sammelklage bislang erfolgreich verhindern können. Doch es gibt in den einzelnen Staaten durchaus Instrumente, mit denen man Sammelaktionen juristisch befördern kann: Verbandsklagen gegen Klauseln und irreführende Werbung, in Österreich die „Sammelklage nach österreichischem Recht“, in Deutschland die „Musterklage“ (derzeit für Kapitalanleger, bald vielleicht für alle Verbrauchersachen) oder in den Niederlanden die „opt out“-Vergleiche über Stiftungen, die für Geschädigte verhandeln oder klagen.

Doch auch die Medien sind – nicht zu Unrecht als „vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet – bei Sammelaktionen ein wichtiger Partner. Schließlich muss die Aktion bekanntgemacht werden und ist Kontrolle von außen für Gerichtsverfahren wichtig.

COBIN will alle juristisch aussichtsreichen Mittel zum Einsatz bringen, um die Ansprüche der Geschädigten durchzusetzen.
COBIN wird diese Klagen auch medial begleiten.

 

Hilfe von unabhängigen Profis

Schädiger können sich idR die besten Rechtsanwälte und Gutachter leisten. Geschädigte – insbesondere ohne Rechtsschutzversicherung – können das nicht.
Daher werden viele Ansprüche gar nicht weiter gerichtlich verfolgt. Das freut die Schädiger. Die können damit rechnen, den Unrechtsgewinn weitgehend zu behalten. Das ist Anreiz es wieder zu tun bzw für gesetzeskonforme Mitbewerber ein Anreiz es auch zu tun. Das schädigt den Marktplatz und die Gesellschaft.

COBIN arbeitet mit Profis zusammen.
Wir prüfen die Fälle aus einem idealistischen Standpunkt.
Doch die Prozessfinanzierer – mit denen wir zusammenarbeiten – sind kühle Rechner. Nur wenn die Erfolgsaussichten gut sind, wird finanziert.
Die Rechtsanwälte und Gutachter – mit denen wir zusammenarbeiten – sind Experten auf ihrem Gebiet und bringen ihre Expertise ein.

 

Vergleich oder Prozesserfolg

Ein Sprichwort sagt: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“, will sagen, man kann nie vorhersagen, dass man Gerichtsverfahren zu 100% gewinnen wird.
Ein weiteres Sprichwort sagt: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“, will sagen, dass Geschädigte, bei rascher Einigung durchaus bereit sind, Abstriche von der Forderung zu machen.

COBIN zielt in erster Linie auf gute und rasche Vergleiche. Doch wenn der Schädiger dazu nicht bereit ist, wird Prozess geführt. Das ändert dann häufig – nach einiger Zeit – die Haltung der Schädiger.